Neuigkeiten-Ausgabe
Clarion wird 40: Vier Jahrzehnte Entwicklung
Auch nach vierzig Jahren geht es mit Clarion weiter: SoftVelocity entwickelt Clarion 12, Anwender bringen Testergebnisse ein und die Community blickt nach vorn.
Ein Jubiläumsbeitrag über die heutige Clarion-Entwicklung, die Community und eine bewahrenswerte Geschichte.
Clarion feierte im April 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Das ist für jedes Entwicklungswerkzeug ein bemerkenswerter Meilenstein. Doch in der Clarion-Welt geschieht derzeit weit mehr, als ein bloßer Rückblick vermuten lässt.
In den vergangenen Monaten hat SoftVelocity eine beeindruckende Folge von Clarion-12-Betaaktualisierungen veröffentlicht. Die Entwicklung schreitet zügig voran, mit wichtigen Verbesserungen bei Unicode, der Entwicklungsumgebung, Berichten, dem Datenbankzugriff und weiteren Bereichen. Ebenso erfreulich sind die rege Beteiligung der Entwickler, die diese Änderungen testen, und die Reaktion von SoftVelocity auf ihre Rückmeldungen.
Wer sich früher über das Tempo der Clarion-12-Entwicklung Gedanken gemacht hat, findet in den jüngsten Aktivitäten guten Grund für Optimismus.
Clarion 12: Entwicklung und Rückmeldungen aus der Community
Besonders ermutigend ist, wie eng die Entwicklung mittlerweile mit den Erfahrungen der Anwender verbunden ist.
Neuere Betaversionen brachten deutliche Verbesserungen: erweiterte Unicode-Unterstützung, Neuerungen in IDE und Dictionary Editor, beim Berichtsvorschaufenster, bei Diagnosewerkzeugen, der Datenbankverarbeitung und der Anwendungsgenerierung.
Viele dieser Änderungen gehen auf konkrete Fehlermeldungen und Wünsche der Betatester zurück. Die Ergebnisse fließen in nachfolgende Versionen ein. Daran zeigt sich, dass Rückmeldungen gehört und praktisch umgesetzt werden.
SoftVelocity hat außerdem neue Community-Foren eingerichtet, in denen Entwickler leichter und strukturierter mit dem Unternehmen und miteinander kommunizieren können.
Es gibt eigene Bereiche für Support, Ankündigungen, allgemeine Diskussionen und Fehlerberichte. Für Fehlerberichte steht eine strukturierte Vorlage bereit, mit der sich die Angaben für eine Reproduktion und Untersuchung einfacher sammeln lassen. Das kann den Weg von der Fehlermeldung bis zur Behebung verkürzen.
Das Betaprogramm bietet auch Entwicklern, die Clarion 12 gekauft haben, die Möglichkeit, unmittelbar mitzuwirken. Sie können die Teilnahme beantragen, kommende Änderungen in ihren eigenen Anwendungen testen und SoftVelocity während der Entwicklung Rückmeldung geben.
Die häufigen Betaversionen, die sichtbaren Verbesserungen und der kontinuierliche Austausch mit Entwicklern zeichnen insgesamt ein ermutigendes Bild der weiteren Clarion-12-Entwicklung.
AnyScreen bleibt Teil der Entwicklung
Auch zu AnyScreen gibt es erfreuliche Nachrichten.
Robert Zaunere bestätigte kürzlich, dass Marko und sein Team weiterhin Clarion-Betaversionen erhalten und AnyScreen gut funktioniert. Zudem könnten die Unicode-Verbesserungen in Clarion 12 neue Möglichkeiten für AnyScreen eröffnen.
Weitere Informationen zu AnyScreen, einschließlich AnyScreen Resizer, werden veröffentlicht, sobald das Team Neuigkeiten bekanntgeben kann. Für Entwickler, die AnyScreen einsetzen oder Clarion-Anwendungen über klassische Windows-Desktops hinaus nutzen möchten, ist es gut zu wissen, dass das Projekt weiterhin mit der Clarion-Entwicklung verbunden ist.
Ein Rückblick auf vierzig Jahre
Clarion 1.0 erschien im April 1986. Es bot einen praxisorientierten Ansatz für die Entwicklung von Datenbankanwendungen, den Generationen von Entwicklern kennenlernen sollten.
Von Clarion Software über TopSpeed bis zu SoftVelocity entwickelte sich Clarion zu einer umfassenden Entwicklungsumgebung mit einer großen Gemeinschaft aus Entwicklern, Beratern, Ausbildern und unabhängigen Anbietern.
Diese Gemeinschaft hat einen umfangreichen Fundus an technischem Wissen hervorgebracht. Die Artikelliste des Clarion Magazine, die Icetips-Artikel und das PAR2-Archiv bewahren einen wertvollen Teil dieser Geschichte.
ClarionDesktop soll dazu beitragen, dieses Wissen ebenso wie heutige Produkte, Werkzeuge und Communities leichter auffindbar zu machen.
Auch vierzig Jahre nach seinem Erscheinen wird Clarion für die Entwicklung und Pflege realer Geschäftsanwendungen eingesetzt. SoftVelocity entwickelt das Produkt weiter, Drittanbieter erweitern seine Möglichkeiten, und die Community beteiligt sich weiterhin aktiv.
Das ist eine solide Grundlage für das nächste Kapitel von Clarion.